Gartengemälde mit einem blauen Beet in der Bildmitte

Waldemar Rösler

Ein Berliner Impressionist

Die Liebermann-Villa widmet ihre Herbstausstellung 2016 dem Berliner Impressionisten Waldemar Rösler, dessen Todesjahr sich 2016 zum 100. Mal jährt. Die Ausstellung Waldemar Rösler – Ein Berliner Impressionist würdigt das heute in Vergessenheit geratene Werk des Malers mit einer Auswahl seiner Berliner Landschaftsgemälde. Ergänzend werden Selbstporträts und Bildnisse aus dem privaten Umfeld gezeigt, um den Platz des Künstlers in der Geschichte der Berliner Secession zurückzuerobern.

Über die Ausstellung

Der junge Maler Waldemar Rösler kam 1906 von  Königsberg, wo er die Kunstakademie besucht hatte, nach Berlin-Lichterfelde und machte sich unter den jüngeren Künstlern schnell einen Namen. Rösler stellt ab 1907 in der Berliner Secession aus. Seine impressionistischen Werke zeichnen sich durch eine Steigerung von Form und Farbe aus, ohne dass er dabei avantgardistische Strömungen, wie den Expressionismus adaptiert.

Der Natur fühlte sich der Maler sehr verbunden. Sein bevorzugtes Bildthema war deshalb auch die Landschaft, die er bei  zahlreichen Sommeraufenthalten in Ostpreußen oder in Wasserburg am Inn festhielt, aber auch städtische Landschaften, die er in Lichterfelde und dem Berliner Umland quasi vor der Haustür fand.

Sein früher Tod im Jahr 1916 beraubte, wie Max Liebermann bemerkte, „die deutsche Kunst um eine ihrer schönsten Hoffnungen“.

Bildnachweis

Waldemar Rösler, Das blaue Beet, 1905, Privatbesitz