Shelly Kupferberg, ©Heike Steinweg, Diogenes Verlag / Buchcover Stunden wie Tage, ©Diogenes Verlag

Lesung „Stunden wie Tage“

mit Autorin Shelly Kupferberg

In dieser Lesung entführt uns die Autorin Shelly Kupferberg ins Berlin der 1940er-Jahre und erzählt von einem Berliner Mietshaus, seinen Bewohnerinnen und Bewohnern und von der ungewöhnlichen Verbindung zwischen zwei Frauen.

Martha E. ist fleißig und äußerst sparsam. Gute Eigenschaften für die Stelle als Hausbesorgerin, die sie im Schöneberger Mietshaus der Brüder Berkowitz innehat. Liane Berkowitz kommt aus gutem Hause, ein neugieriges und lebenslustiges Mädchen, das mitten im Krieg die Liebe kennenlernt – und den Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Jahrzehnte später wandert Martha die Straßen Schönebergs entlang, zerlumpt und abgerissen. Jeder kennt sie, doch keiner weiß, wer sie wirklich ist: eine Millionärin und Zeugin von Lianes schicksalhaftem Leben.

Über die Autorin:
Shelly Kupferberg, geboren 1974 in Tel Aviv, ist in Westberlin aufgewachsen und hat Publizistik, Theater- und Musikwissenschaften studiert. Sie ist Journalistin und moderiert für „Deutschlandfunk Kultur“ und „RBB radio3“ Sendungen zu Kultur und Gesellschaft. Ihr erstes Buch „Isidor“ war ein Erfolg bei Publikum und Presse. Shelly Kupferberg lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Veranstaltungsbeginn: 18:30 Uhr
Einlass: 18:00 Uhr

Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Beck’schen Stiftung.

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