Ausstellungsausklang mit verlängerten Öffnungszeiten
Am letzten Tag der Sonderausstellungen „Vision und Illusion. Architekturfotografien von Hélène Binet“ sowie der Salon-Ausstellung „Liebe Mutti! Postkarten aus Theresienstadt 1943/44“ laden wir Sie herzlich zum Ausstellungsausklang mit verlängerten Öffnungszeiten ein.
Die Ausstellung „Vision und Illusion“ präsentiert eine eindrucksvolle Werkserie der renommierten Architekturfotografin Hélène Binet. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Jewish Country Houses“ der University of Oxford begab sich Binet auf eine Reise durch Europa – von Italien über Frankreich bis nach Großbritannien – und untersuchte die stilistische Vielfalt historischer und moderner Landhäuser, die von jüdischen Familien errichtet, erworben oder geprägt wurden. Auch die Liebermann-Villa am Wannsee erscheint in Binets Aufnahmen mit bislang unentdeckten Details.
Unsere Salon-Ausstellung „Liebe Mutti! Postkarten aus Theresienstadt 1943/44“ der israelischen Künstlerin Inbar Chotzen widmet sich der Geschichte ihrer eigenen Familie. Erst über den Nachlass ihrer Berliner Verwandten lernte Chotzen Teile ihrer Familiengeschichte kennen und erfuhr spät vom Schicksal jener Angehörigen, die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung wurden. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Auseinandersetzung sind 369 Postkarten, die Familienmitglieder zwischen 1943 und 1944 aus dem Konzentrationslager Theresienstadt nach Hause schickten.
Nutzen Sie die Gelegenheit, beide Ausstellungen bei verlängerten Öffnungszeiten bis 20 Uhr zu besuchen. Auch unser Museumsshop ist an diesem Abend länger geöffnet und lädt mit einer vielfältigen Auswahl an Literatur, Gartenartikeln und besonderen Geschenkideen zum Stöbern ein.
Wir freuen uns darauf, diesen letzten Ausstellungsabend gemeinsam mit Ihnen zu verbringen!